Dachsteingebirge | © Dachsteingebirge

Jahresausflug der Sektion ins Dachsteingebirge

21.08.2021

Tourenleiter*in: Brigitte Meier, Georg Maier, 
Teilnehmer: 24

Drei wunderschöne Unternehmungen standen für die Mitglieder der Dingolfinger Sektion des Deutschen Alpenvereins zur Auswahl: Eine einfache Tour auf den Rossbrand (1770 m), der sich über Filzmoos im Pongau erhebt. Eine zweite Gruppe der insgesamt 24 Teilnehmer meisterte einen recht steilen Anstieg über die Moosalm ebenfalls zum Rossbrand zur Radstädter Hütte und die neun-köpfige Gruppe der Kletterfans bewältigte die äußert herausfordernde Tour über den Johann-Steig und retour über den Anna-Steig.
Schon der Zu- und Abstieg der Kletterpartie dauerte je eine gute Stunde, zwei Stunden wurden für die Bewältigung des anspruchsvollen Kletterhangs benötigt, der den Kletterern Disziplin, gutes Training und eine ausgezeichnete Kondition abverlangte. Die Leitung hatte der ausgebildete Klettersteigführer Georg Maier inne, der sich nach der fünfstündigen Toru sehr anerkennend über seine Truppe äußerte.
Die geübten Wanderer in der Wandergruppe, die mit Marlene Killesreiter über die Moosalm den Gipfel des Rossbrand eroberte, hatten einige hundert Höhenmeter zu überwinden, zuerst etwa zwei Stunden auf einem schmalen Pfad, der sich stets bergauf nach oben wand, aber schließlich über sanft geschwungene, grüne Wiesen zum Gipfel führte. Überall konnten die Wanderer die herrliche Aussicht auf das umliegende Tauerngebirge genießen, auch die Bischofsmütze und der Dachstein waren bei strahlendem Sonnenschein wunderbar zu sehen. Das beeindruckende Bergpanorama umgab idyllisch die vielen Tourengeher, die an dem schönen Augusttag unterwegs waren.
Acht Wanderfreunde waren mit Brigitte Meier von der Schörgialm aufgebrochen - von Filzmoos aus nach einer kurzen, angenehmen Gondelfahrt mit der Papageno-Bahn - , um über den Wurzelsteig zur Radstädter Hütte zu wandern. Den breiteren und bequemeren Forstweg hatte man verschmäht, denn zum Bergwandern gehört auch immer eine gewisse Herausforderung, dachten sich die acht vorwiegend älteren Teilnehmer, alle seit vielen Jahren berg- und wandererfahren. Der Weg führte durch schöne Fichtenwälder mit riesigen hohen Bäumen, über unzählige Wurzeln und große und kleine Steine. Dazwischen marschierte man auf Holzplanken, weil der Boden moorig und vom Regen der vergangenen Tage noch nass war. Immer wieder gab der Weg herrliche Ausblicke auf die umliegende Bergwelt, die bewundert und fotografiert wurde. Den Wegrand säumten Blaubeerbüsche und auch Reherl wurden häufig gesichtet. Nach zwei Stunden kam die Truppe an der Radstädter Hütte an und genoss mit vielen anderen Bergfreunden einen Mittagsimbiss. Nach einer Weile stieß die zweite Wandergruppe dazu und gönnte sich eine kleine Verschnaufpause, bis sich alle gemütlich auf den bequemen Rückweg zur Schörgialm zur Gondelbahn machten.
In Filzmoos musste auf die Kletterer gewartet werden, die die größte und schwierigste Tour an diesem Tag bewältigt hatten, und dann ging es in einer ruhigen, nahezu staufreien Fahrt zurück nach Dingolfing. Alle waren sich einig, einen herrlichen Tag in der freien Natur bei bester Luft und mit viel Bewegung in einer wunderschönen Landschaft verbracht zu haben